Entdecke mit Hund Österreich

Aktualisiert: Okt 8

September 2020. Nicht nur im Salzburger Pongau erwarten Dich malerische Gebirgsketten, idyllische Waldwege und tiefblaue Bergseen, sondern auch in den benachbarten Orten warten erlebnisreiche Ausflüge, zahlreiche bewirtschaftete Almhütten, grüne Täler mit grasenden Kühen und sanfte Gipfel! Es gibt viel zu entdecken und zu bestaunen. Bestens markierte Wanderwegenetze führen Dich in unendliche viele neue Abenteuer mit Hund, Kind oder der ganzen Familie! *Dieser Blog-Beitrag enthält Werbung.

Hüttenurlaub auf höchsten Niveau!

Das Eulersberg im Pongau bietet mit einem besonders gehobenen Komfort einen Wohntraum der wirklich keinen Wunsch offen lässt. Eine moderne und funktionelle Einrichtung, großzügige Raumaufteilung, eine Sauna, die außergewöhnliche Optik und das malerische Panorama der Berge direkt vor der Terrasse verleihen dem Chalet einen Hauch von Luxus. Kein Auto ist in Sicht und kein Verkehrslärm stört die absolute Ruhe im grünen Almgebiet.

Das Eulersberg

Jeden Morgen aufzustehen ohne vorher zum Bäcker zu rennen oder an einem langen Buffettisch anzustehen hat uns zu einem sehr angenehmen Start in den Tag verholfen, denn wir haben jeden Morgen einen Korb voller leckeren Speisen und Getränken zum Frühstück bekommen. Nach einem langen Wandertag haben wir entweder außerhalb gegessen oder vor Ort in dem Restaurant ,,Das Eulersberg" . Meine Empfehlung: Ein Knödelgericht und natürlich den berühmten Kaiserschmarrn! Österreich auf der Tellern serviert! Yummi! Wer keine Lust hat noch ins Restaurant zu gehen, hat aber auch die Möglichkeit das Essen abzuholen oder vor die Tür bringen zu lassen und seine leckeren Speisen auf der eigenen Terrasse mit Blick auf die Berge zu genießen. Ganz ohne Publikum, nur für sich.

Jede Menge Wanderwege führen auch vom Eulersberg in die Natur und geben beeindruckende Aussichten in die Bergwelt. Hier führen euch die gut ausgeschilderten Wege zu eurem Ziel. Mit nur einigen Autominuten kann man z.B. die nächstgelegene Stadt Bischofshofen oder das familienfreundliche Dorf Werfenweng erkunden.


Bischofshofen

Eine Stadt mit 10.580 Einwohnern im Bezirk St. Johann im Pongau. Einmalig wenn man zwischen den Hausfassaden bummeln geht und immer wieder einen Blick auf die Berchtesgadener Alpen, die Berge des Hochkönigs hat. Wem das noch nicht ausreicht, erreicht in gut 45 Minuten die Landeshauptstadt Salzburg. Nach Wien, Graz und Linz die viertgrößte Stadt Österreichs.


Nach einem kleinen Bummel oder einer Stärkung in Bischofshofen kann man in 30 Gehminuten schon direkt die gut markierten Wanderwegenetze erreichen und mit dem Hund eine kleine oder eine große Wanderung vornehmen. Unser Ziel war das Naturdenkmal „Gainfeldwasserfall“.


Wasserfall & Natur in Bischofshofen

Naturdenkmal „Gainfeldwasserfall“

Wir haben uns im Vorfeld über die App Komoot eine mittelschwere Wanderung, Gainfeldbach Runde von Gaisberggasse, herausgesucht. Eine Runde die ohne Pause locker in 2 Stunden zu schaffen ist.


Umgeben vom lockeren Mischwald stürzt sich der Gainfeldbach fünfzig Meter in die Tiefe. Die Umgebung rund um den Wasserfall ist ein mystischer Ort, dem heilende Wirkung speziell für Atemwegserkrankungen nachgesagt wird. Knapp 401 Stufen führen zur Brücke über dem Wasserfall und weiter Richtung Burgruine. Etwas oberhalb befindet sich die aus dem 12. Jahrhundert alte Ruine Bachfall. Die prähistorische Fundstätte rund um die mittelalterliche Burg lädt zur Zeitreise in die Vergangenheit ein. Sichtbar sind noch die Grundmauern der einst mächtigen Turmburg. 


Bereits auf dem Weg nach oben und später vom Plateau aus wird man mit einen herrlichen Blick über die Stadt Bischofshofen bis hin zum Tennengebirge belohnt.

Blick auf die Stadt Bischofshofen und zum Tennengebirge

Werfenweng

Der kleine, familienfreundliche Ort gehört zu den den Alpine Pearls, einem Zusammenschluss von insgesamt 27 Alpenregionen, die auf umweltfreundlichen Tourismus setzen. Vor Ort gibt es viele Möglichkeiten, die Urlaubstage abwechslungsreich zu gestalten. Vor allem aber kommt man hier erstaunlich weit ohne Auto. Neben Langlauf, Rodeln und Alpinski, Wandern, Gleitfliegen und eine Radtour in das Werfenwenger Hochtal, kann man im kristallklaren Bergsee baden, mit der Bergbahn entspannt hinauf in die Bergwelt oder einen ausgedehnten Spaziergang auf dem Spazierhimmelweg machen.


Spazierhimmelweg

Nach einer kleinen Stärkung in der See Alm direkt an einem Badesee haben wir unseren Spaziergang am Spazierhimmelweg gestartet. Eine traumhafte Landschaft, einzigartige Ausblicke und wohltuende Ruhe stehen hier im Mittelpunkt. Über 12 km führen komfortable Wege an Baumreihen und idyllischen Bachläufen vorbei und einem Ausblick auf das weite und sonnige Hochplateau und die umliegenden Berggipfel kann man einen romantischen Spaziergang machen.


Wanderung zum Tappenkarsee

Einer der größten Gebirgsseen in der Gegend von Salzburg – der Tappenkarsee! Auf 1762 Metern Seehöhe findest du einer der schönsten Seen im Salzburgerland. Ein Geheimtipp ist das nicht mehr, zu schön idyllisch ist der größte See im Kleinarltal.

Tappenkarsee

Eine Wanderung wäre vom Jägersee aus möglich gewesen, da wir aber vor zwei Jahren bereits die Umgebung rund um den wunderschönen Jägersee erkundet haben, sind wir mit dem Auto an der Mautstelle auf dem Tappenkaralmweg vorbei am Jägersee bis zum Schwabalm-Parkplatz gefahren und von dort aus gestartet. Denkt dran Bargeld mitzunehmen, denn die kostenpflichte Mautstraße wird bar bezahlt und oben in der Tappenkarseealm kann man auch nur bar bezahlen. Wir sind gegen 12 Uhr mit der Wanderung gestartet. Eine wirklich angenehme Zeit, denn viele Wanderer sind uns nicht begegnet. Wer sich Zeit für die Wanderung nehmen möchte, sollte allerdings schon früh am morgen starten, denn die Schranke unten an der Maut schließt um 17 Uhr.


Von der Schwabalm wandert man durch den Bergwald über Sepertinenwege hinauf. Anfangs führt der Steig relativ flach, später an einigen Stellen steiler hinauf. Von unten hört man schon die Wassermassen des Wasserfalls, später hat man mehrere tolle Ausblicke auf den Wasserfall. Umso höher wir steigen, desto schöner wird die Aussicht auf das Tal. In den letzten Kurven breitet sich ein schöner Ausblick auf den Jägersee aus, aber auch der Wasserfall am Rande des Wanderweges ist faszinierend anzusehen.

Immer wieder hat man einzigartige Einblicke auf die faszinierende Bergwelt und die unberührte Natur. Nimmt euch unbedingt die Zeit auch mal anzuhalten, eine kurze Pause zu machen, zurückzublicken um das Naturwunder in all seinen Facetten zu genießen.

Umgeben von mächtigen Felswänden breitet sich oben der Tappenkarsee vor uns aus. Zwischen Wasser und Gestein laufen wir den schmalen Weg bis zur Tappenkarseealm und nehmen uns hier eine lange Auszeit. Die herrliche Bergluft, der Blick auf die wunderschöne Natur und die Ruhe genießen wir bis zum Sonnenuntergang und machen uns dann auf dem gleichen Weg wieder zurück. Wer Zeit und die Fitness mitgebracht hat, kann unter anderem noch weiter zum Weißgrubenkopf auf 2369 Höhenmeter oder zum Glingspitz auf 2433 Höhenmeter wandern.


Mühlbach am Hochkönig

Saubere Bergluft, der ständige Blick in die schroffen Felswände des Hochkönigsmassivs, idyllische Almen, saftig grüne Wiesen und sagenhafte Ausblicke in die Bergwelt lassen das Wanderherz höher schlagen. Bergliebhaber kommen hier garantiert auf ihre Kosten. Das Wegenetz ist bestens ausgeschildert und ausgezeichnet mit dem Österreichischen Wandergütesiegel. Das Wanderhighlight ist ein 74 km langer Weitwanderweg durch die Region – der Königsweg.

Am Hochkönig

Geparkt und gestartet sind wir am Arthurhaus. Es stand zwar an der Schranke "voll" dran, aber die Parkplätze waren ersichtlich frei. Wir haben einfach im Arthurhaus nachgefragt und konnten dann bequem und ohne Probleme parken. Bereits am Parkplatz hatten wir eine fantastische Aussicht auf den Hochkönig. Mit seinen 2.941 Metern ist er der höchste Gipfel der Salzburger Kalkhochalpen. Beim Wandern schweift der Blick immer wieder zum Hochkönig hinauf, dann erklingen aus der Ferne Kuhglocken. Nicht weit entfernt treffen wir auf dem Weg auf eine Herde Kühe, die auf den Wanderwegen entspannt entlanglaufen oder auf der blühenden Wiese grasen. Auf 1.470 m geht es Richtung Windraucheggalm. Bis zur Hütte wandern wir über saftige Almböden und haben immer einen herrlichen Ausblick auf die Naturlandschaft.

Windrauchegg Alm
Blick auf das Niedere Tauern und Hohe Tauern

Hier haben wir draußen bei strahlendem Sonnenschein mit einem Alm Dudler angestoßen. Wir hatten vom Platz aus eine tolle Aussicht auf das Niedere Tauern und Hohe Tauern.

Von hier aus haben wir unseren Rundwanderweg fortgesetzt, vorbei an der nächsten Alm und einer Sportschule. Man konnte schon aus der Entfernung das Plätschern des Wasserfalls hören. Entlang an den Wassermassen haben wir den beeindruckenden Naturpark dann auf einer befahrbaren Straße verlassen und haben dann im Arthurhaus Abend gegessen.


Zauberwald am Hintersee

Am Rande von Österreich in Bayern wollten wir uns unbedingt von der Schönheit des Zauberwaldes überzeugen lassen. Was soll ich sagen? Nicht umsonst trägt dieses wunderschöne Fleckchen Land als eines von drei Natur-Highlights im Berchtesgadener Land das Gütesiegel "Bayerns schönste Geotope".

Hintersee

Nach ewig langer Suche haben wir an der Bushaltestelle vor dem Landhaus Katharina ein Parkplatz gefunden. Es war wohl keine gute Idee an einem Sonntag dahin zu fahren. Der Ansturm war riesig! Paar Gehminuten entfernt haben wir auch schon den Eingang des Zauberwaldes entdeckt.

Fluss Ramsauer Ache

Es war im Nachhinein definitiv eine gute Entscheidung von hier aus zu starten, denn scheinbar lockt der Eingang des Zauberwaldes nicht viele Touristen an. Von hier aus laufen wir 20 Minuten durch den Zauberwald oder 30 Minuten bis zum Hintersee. Wenn ihr an dem Gasthaus vorbeigeht, geht am besten direkt in den Wald und nicht die breite Straße entlang. Hier führt ein wildromantischer Weg direkt am Fluss „Ramsauer Ache“ entlang. Am Haus Warstein ging es dann für uns bergauf zum Hintersee. Dort erwartet uns ein landschaftliches Juwel. Eine märchenhafte, malerische Landschaft! Die Berge ragen vor uns empor und der See glitzert in der Sonne. Auf der anderen Seite des Sees gibt es einige Restaurants, Übernachtungsmöglichkeiten und einen kleinen Ruderbootverleih. Wir gehen bis zum Kiosk und haben uns ein Eis auf der Hand gegönnt. Nicht weit entfernt ist hier der vollbesetzte Parkplatz Seeklause. Direkt am Hintersee gibt es verschiedene Wandermöglichkeiten. Zum einen kann man in die Berge, Richtung Schärtenalm (2 Stunden) oder Blaueishütte (3 Stunden) wandern, zum anderen den Hintersee umrunden oder weiter den Naturlehrpfad Zauberwald erkunden. Wir haben unsere Rundwanderung am schön angelegte Naturlehrpfad fortgesetzt und sind an schmalen Gassen und engen Passagen zwischen riesigen mit Moos bewachsenen Felsblöcken entlang gewandert. Auch hier wird man von den Wassermassen des herabstürzenden Flusses begleitet. Der urwüchsige Bergwald hat uns den ganzen Rückweg noch im wahrsten Sinne "verzaubert". Alternativ kann man auch am Wirtshaus Hocheck parken. Von hier aus kann man 1 3/4 Stunden zum Hintersee oder 2 Stunden zum Königssee wandern.


Hallstatt am Hallstättersee

Ein österreichisches Bilderbuchdorf im Salzkammergut, der weltweit so berühmt ist und sogar 2012 von den Chinesen 1:1 nachgebaut worden ist. Nicht umsonst gehört der kleine Ort zum UNESCO Welterbe. Bei gerade mal 800 Einwohnern wird Hallstatt jährlich von 1 Millionen Menschen überschwemmt. Auch wenn wir in der Corona-Zeit "Glück" hatten und die Chinesen und Koreaner ausblieben, fanden wir es persönlich schon zu überladen. Doch so schön Hallstatt auch ist, ist es für mich persönlich einfach zu touristisch ausgerichtet. Preise und Produkte sind teilweise in chinesischen, japanischen und koreanischen Zeichen ausgeschildert und die Straßen und Restaurants sind so überfüllt, sodass die Freude an diesen Ort verloren geht.


Mein Fazit: Eine wirklich sehenswertes Dorf, welches aber durch den Massentourismus die Authentizität und den Charme verliert. Wer perfekte Foto-Hotspots für Instagram sucht, wird hier fündig, wer aber einen entspannten Urlaub verbringen möchte, ist hier definitiv nicht am richtigen Ort.





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