Gesunde Kräuter für Hunde

Wir haben nun endlich unseren kleinen Kräutergarten gebaut und die ersten Kräuter gesät. Bei der Auswahl der Kräuter habe ich besonders darauf geachtet, dass nicht nur wir, sondern auch unsere Maus, Ayla, einen Mehrwert hat. Frische Kräuter enthalten viele Vitamine, Mineralstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe, die besonders gut für die Gesundheit des Hundes sind. Zudem sorgen sie für ein kräftiges Immunsystem, denn in den jungen Kräutern steckt besonders viel Kraft. Daher bekommt Ayla täglich zu dem hochwertigen Fleisch frische Kräuter ins Hundefutter.


Am Anfang war Ayla aufgrund der neuen Gerüche im Napf etwas skeptisch. Daher habe ich die Menge der Kräuter nach und nach erhöht und diese mit Futteröl vermischt. Generell aber gilt bei Kräutern weniger ist mehr! Vor der Fütterung hacke ich die Kräuter sehr fein. Wichtig ist, dass die Kräuter frisch sind. So können diese nach dem Zerkleinern noch ihre wertvollen ätherischen Öle an das Futter abgeben. Als Faustregel gilt einen ¼ Teelöffel für kleine Hunde, ½ Teelöffel für mittlere Hunde und 1 Teelöffel für große Hunde pro Tag – gemischt mit Futter.


Ein positiver Effekt aller Kräuter unabhängig von ihrer Sorte ist ihr positiver Effekt auf die Magen-Darm-Flora des Hundes. So liefern die wertvollen pflanzlichen Ballaststoffe Substrat für die Darmbakterien des Hundes und fördern durch ihren Rohfaseranteil eine ideale Verdauung.

Unser kleiner, aber feiner Kräutergarten besteht aus diesen wertvollen Kräutern:


Basilikum ... wirkt beruhigend auf den Hund. Das Kraut ist reich an Mineralstoffen und Vitaminen und enthält viele Antioxidantien. Basilikum hat eine antivirale und antimikrobielle Wirkung und hilft daher gut gegen Bakterien und bei Viruserkrankungen. Basilikum wird auch zur Behandlung von Arthritis bei Hunden eingesetzt.

Rosmarin ... wirkt anregend und hilft gegen Erschöpfung oder Appetitlosigkeit. Ebenfalls hat das Kraut auch eine entzündungshemmende Wirkung und hilft gegen Blähungen. Rosmarin enthält viele Antioxidantien, Vitamin B6 und Kalzium, das ist wichtig für ein gesundes Hundegehirn.


Vorsicht: Hunde mit Epilepsie sollten keinen Rosmarin bekommen!


Petersilie ... erfrischt den Hundeatem und hilft bei Bauchschmerzen. Die Kraut enthält viele wichtige Pflanzenstoffe, Antioxidantien und Vitamine. Auch bei Blasen- und Nierenentzündungen kann Petersilie die Heilung unterstützen.


Vorsicht: An trächtige Hündinnen sollte Petersilie nicht verfüttert werden!

Salbei

… hat eine antibakterielle Wirkung und hilft bei Entzündungen im Hals- und Atemwegsbeschwerden und Husten. Bei Darmproblemen, Erkältungen, Entzündungen oder Würmern kann Salbei als Tee eingesetzt werden.

Minze ... ist desinfizierend und antiseptisch. Minze hilft bei Blähungen, Übelkeit und Magenverstimmungen. Außerdem enthält Minze viele gesunde Antioxidantien und wie auch Petersilie erfrischt sie den Atem des Hundes.

Vorsicht: Übermäßig viel Minze kann beim Hund allerdings Nieren- und Leberprobleme verursachen!

Gartenkresse ... hat einen hohen Gehalt an Vitamin C, Eisen, Kalzium Folsäure und Vitamin B. Die scharfen Senfölglycoside in Kresse haben die Eigenschaft, Krebs vorzubeugen und sind sehr gesund für den Hund.

Dill

… wirkt entzündungshemmend, antibakteriell und verbessert die Verdauung. Zudem senkt es den Blutzucker und lindert Durchfallerkrankungen.


Vorsicht: Trächtigen Hunden kein Dill geben! Dies kann zur Menstruation und Fehlgeburten führen.


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